Lüftung in Schulen: mit Mietgeräten schnell realisierbar

Lüftung von Schulen: Climate Energy hat den Test gemacht

Als Experten für Klima und Belüftung ist es uns ein besonderes Anliegen, einen wirksamen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Pandemielage zu leisten. So versuchen wir, Bekanntes neu zu denken und Lüftungslösungen zu bieten, die den unterschiedlichsten Voraussetzungen, gerade auch in der Schule gerecht werden.

Wir haben unsere Geräte entsprechend modifiziert und sind in der Lage, für Frischluft zu sorgen, bzw. in den Wintermonaten mit vorgewärmter, frischer Luft Räume, Gebäude, Corona-Testzelte etc. zu belüften.

Bei Testläufen in verschiedenen Schulgebäuden konnten wir uns von der Wirksamkeit unseres Lüftungskonzepts überzeugen. Im Ergebnis lässt sich die Lüftungsfrequenz in Klassenzimmern von fünfmal auf dreimal Fensterlüften reduzieren, sodass das Stoßlüften auf die Pausenzeiten gelegt werden kann. Der Unterricht wird weder durch hereinströmende Kälte noch durch Lüftungsunterbrechungen gestört.

Lüftung in der Schule: Unser Testbericht

Im Folgenden der Bericht zu unserem Versuch, eine mobile Wärmepumpe zur zusätzlichen Belüftung eines Klassenzimmers einzusetzen um den CO2-Gehalt und somit Virenlast und Lüftungsintervalle zu reduzieren.

Der Versuch startete am Freitag den 23.10.2020. Vor Ort befanden sich 18 Personen: Eine Lehrkraft und 17 Schulkinder. Das Raumvolumen betrug 280,28 m3.

Im ersten Schritt wurde ein kalibriertes CO2- und Temperaturmessgerät mit Aufzeichnungsfunktion der Marke Testo IAQ 160 im betreffenden Raum montiert. Die Lehrkraft wurde angehalten, die normalen Lüftungsintervalle (Fensterlüftung) einzuhalten. Weiterhin sollte auf die Grenzwerte der im Messgerät integrierten CO2 Ampel geachtet werden und bei Bedarf (Grenzwert über 1200 ppm) zusätzliche Lüftungsintervalle erfolgen. Die Außentemperatur betrug an diesem Tag zwischen 10,2°C um 8:00 Uhr und 12,4°C um 12:00 Uhr.

Ergebnis der Messung vom 23.10.2020, Zeitraum 7:30 Uhr bis 13:10 Uhr
An diesem ersten Versuchstag wurden fünf Lüftungsintervalle mit mehreren Minuten Dauer durchgeführt. Die durchschnittliche CO2 Konzentration betrug über den gesamten Zeitraum einen Wert von 787,60 ppm. Der eingestellte Grenzwert von 1000 ppm (gelber Bereich) wurde an diesem Tag fünfmal überschritten. Der zweite Grenzwert von 1200 ppm (roter Bereich) wurde zweimal überschritten. Der Maximalwert betrug 1450 ppm.

Die durchschnittliche Raumtemperatur betrug über den gesamten Zeitraum einen Wert von 24,1°C. Als Tiefsttemperatur sind 22,7°C und als Höchsttemperatur sind 25,9°C zu verzeichnen.

Zweiter Versuchstag: Am Freitag, dem 30.10.2020 war eine modifizierte Monoblockwärmepumpe mit einer maximalen Heizleistung von 4000 Watt und einer maximalen Lüftungsleistung von 450m3/h im Raum installiert. Die Zu- und Abluft erfolgte mittels Schläuchen über ein mit Folie abgedichtetes Fenster. Aus Gründen der Geräuschdämmung wurde ein provisorisches Schallschutzgehäuse über dem Gerät installiert.

Ergebnis der Messung vom 30.10.2020, Zeitraum 7:30Uhr bis 13:10 Uhr
In diesem Zeitraum wurden drei Lüftungsintervalle mit mehreren Minuten Dauer durchgeführt. Die durchschnittliche CO2 Konzentration betrug über den gesamten Zeitraum einen Wert von 794,04 ppm. Der eingestellte Grenzwert von 1000 ppm wurde an diesem Tag zweimal überschritten. Der Grenzwert von 1200 ppm wurde nicht überschritten. Der Maximalwert betrug 1186 ppm.

Die durchschnittliche Raumtemperatur betrug über den gesamten Zeitraum einen Wert von 25,9°C. Als Tiefsttemperatur wurden 23,9°C und als Höchsttemperatur 26,5°C verzeichnet.

Zusammenfassung: Durch den Einsatz des Lüftungsgerätes konnte die Dauer zwischen den einzelnen Lüftungsintervallen um mehr als 50% verlängert werden. Die CO2 Grenzwerte wurden langsamer erreicht und gaben der Lehrkraft daher mehr Zeit, mit Lüften zu reagieren oder ggfs. das Lüften auf eine Pause zu verlegen. Die Temperaturkurve zeigte ein wesentlich gleichmäßigeres Bild. Die relativ hohen Raumtemperaturen sind durch die hohen Außentemperaturen von ca. 12 °C am 30.10.2020 zu erklären. Bei niedrigeren Außentemperaturen sollten die Temperaturen auf angenehme Werte sinken. Auf Rückfrage wurde das Gerät von der Mehrheit der Schüler als nicht störend empfunden. 13 der befragten Schulkinder fanden das Lüftungsgerät „cool“.

Unsere Erkenntnis: Mit richtig eingesetzten, mobilen Wärmepumpen in Kombination mit CO2 Ampeln lässt sich die Lüftung von Schulen deutlich verbessern. Die Geräte sorgen für einen kontinuierlichen Luftaustausch, sodass die Fensterlüftungs-Intervalle größer und die Fenster länger geschlossen bleiben können. Das spart Heizkosten, schont die Umwelt, ermöglicht einen störungsfreieren Unterricht – und dürfte durch die Reduktion des Raumluft-CO2 Gehalts den Infektionsschutz deutlich verbessern.

Füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus, senden Sie eine E-Mail an info@climateenergy.de oder rufen Sie uns an: 0800 800 230 230. Auch im Notfall bzw. bei Ausfall Ihrer bestehenden Kälteanlage sind wir für Sie (24/7) da und versorgen Sie mit Kälte.